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Mädchen und Frauen als Opfer der Wirtschaftskrise Deauville (pte/19.10.2009/06:05) - Das Women's Forum for the Economy and Society http://www.womens- Eine Reduzierung der Entwicklungshilfe würde für die Betroffenen weiteres Elend bedeuten. "Westliche Länder möchten vielleicht durch solche Entscheidungen ihre Bilanzen ausgleichen, aber die Auswirkungen werden Hungersnöte und weiter steigende Unsicherheit im Leben der Menschen sein", so Salbi. Das führe jedoch zu neuen Konflikten, die am Ende auch die Bevölkerung der westlichen Industrieländer betreffen würden. Ngozi Okonjo-Iweala, Managing-Director der Weltbank http://www.worldbank.org und frühere nigerianische Finanzministerin, sprach ebenfalls auf der Konferenz und versuchte auf die Lage der Frauen hinzuweisen. Die Menschen in Entwicklungsländern hätten die Krise nicht verursacht, würden allerdings die Folgen tragen. 90 Mio. Menschen seien nun zusätzlich von Armut betroffen. Okonjo-Iweala und Salbi sind sich einig, dass Frauen in armen Ländern unverhältnismäßig stark betroffen seien. "Frauen und Mädchen treffen alle schrecklichen Dinge dieser Welt besonders hart: die Wirtschaftskrise, Hungersnöte, Kriege", so Salbi. Sie würden in weiten Gebieten stark benachteiligt, bekämen weniger zu essen und würden aus den Schulen genommen. Weltbank-Präsident Robert Zoellick nannte jedoch gerade die Investition in Frauen einen kräftigen Katalysator für wirtschaftliches Wachstum in Entwicklungsländern. Das sei eben nicht nur fair, sondern mache auch ökonomisch Sinn. Der Finanzmarkt gleiche oft einem Glücksspiel, so Salbi. Frauen seien jedoch das sicherste Investment von allen.
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