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Immer nur Reis ist doch langweilig Bringen Sie doch mal etwas Abwechslung auf den Teller Amaranth – ein Fuchsschwanzgewächs – war ursprünglich das Hauptnahrungsmittel der südamerikanischen Ureinwohner. Trotz absichtlich herbeigeführter Hungersnöte und Unterdrückung durch spanische Seefahrer schafften es die Inkas und Azteken sich bei guter Gesundheit zu halten, da sie heimlich Amaranth weiterhin anbauten. Hier in Deutschland wird Amaranth seit 1984 im Naturkosthandel angeboten. Es hat einen extrem hohen Eiweißgehalt und beeindruckt durch den Gehalt an Lysin, einer der acht lebensnotwendigen Aminosäuren, die der Mensch nicht selber bilden kann. Das Vorkommen dieser acht Aminosäuren wird im biologischen Wert eines Proteins bewertet. Bemerkenswert ist bei der Vielzahl der im Amaranth vorkommenden Mineralstoffe der hohe Calciumgehalt. Für Menschen, die auf Milch verzichten wollen oder müssen, wichtig zu wissen. Gemischt mit Weizen ergibt sich eine optimale biologische Wertigkeit von 100. In dieser Mischung kann Amaranth auch mit verbacken werden. Da dem Pseudogetreide Amaranth das Klebereiweiß (Gluten) fehlt, würden Backwaren sonst nicht gelingen.
Alleine kann man es aber sehr gut gekocht als Beilage genießen, gekeimt oder als Frischkornbreizutat mit eingeweicht oder verarbeitet in Aufläufen oder Risottos und vermahlen als ergänzendes Mehl. Schauen Sie doch mal auf den Internetseiten der Naturkostanbieter vorbei, dort findet man interessante Rezepte. Quinoa hingegen gehört zu den Gänsefußgewächsen, ist also auch kein Getreide im herkömmlichen Sinne. Es ist glutenfrei und für Zöliakiekranke bestens geeignet. Für Vegetarier ist es durch einen hohen Eisen- und Zinkgehalt sehr wertvoll. Natrium, Kalium, Calcium, Phosphor und Magnesium sind reichlich vorhanden. Der hohe Proteingehalt (=pflanzliches Eiweiß) ist für gesundheitsbewusste Ernährung unentbehrlich. Es kann in der Küche wie Amaranth eingesetzt werden. Eine Besonderheit hat es noch: hält man sich mit dem Waschen der Körner vor dem Kochen zurück, kann zwar ein leicht bitterer Geschmack bleiben, diese Bitterstoffe haben allerdings Cholesterinspiegelsenkende Wirkung!
Im Internet gefunden haben wir auf www.biothemen.de folgende Tabelle:
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