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Wasserenergetisierung – muss das sein? Quatsch oder echte Wissenschaft – Ökostadt Rheinland führt durch den Dschungel der Energetisierungsmöglichkeiten Wasser ist zum Waschen da – so lautet ein wirklich alter Song, der sich als Muster in vielen Köpfen festgesetzt hat. Wasser, manch einer betont es abfällig, ist doch nichts Besonderes. Wasser ist aber auch Hauptbestandteil des Menschen. Bei der Geburt besteht der kleine Mensch zu 80%, mit 30 Jahren noch zu rund 60 % und im hohen Seniorenalter nur noch zu 40 - 50% aus Wasser! Ein gepflegter Wasserhaushalt bremst also auch Alterserscheinungen. Täglich verlieren wir Wasser, diese Vorräte müssen wieder gefüllt werden. Ca. 800 ml Wasser verliert ein erwachsener Mensch tagsüber beim Ausatmen, 500 ml oder mehr durch schwitzen und auf der Toilette verlassen uns noch mal 1000 ml, also insgesamt 2 - 2,5 l Wasser. Verlieren wir zuviel Wasser, verursacht dies Müdigkeit und Kopfschmerzen.
Manches hat man auch schon oft gehört, von Heilpraktikern, Ärzten, Beratern oder sogar damals in der Schule. Ich beschließe nun, mehr klares Wasser zu trinken. Andere Flüssigkeiten wie Saft, Joghurtdrink, Kaffee sind zwar lecker, können meinen Körper aber eben nicht mit aufnahmefähigem Wasser versorgen, sind mitunter sehr süß und verlangen nach weiterem Ausgleich, der Durst geht nicht weg. Aber reicht das einfache Leitungswasser?
Wenn ich an Wasser denke, kommt mir spontan das Bild eines sauberen Gebirgsbaches oder der Quelle mit dem Jahrhunderte alten gleichen Weg durch urigen Stein und Fels.
Als erstes verabschiede ich mich von der Kohlensäure. Klar, Säure, so etwas muss ich nicht noch von außen zuführen, ich möchte meinem Körper ja etwas Gutes tun und meine körpereigenen Säuren ausgleichen. Das billigste wäre, den Wasserhahn aufzudrehen. Doch hat dieses durch kilometerlange Rohre gepresste, unter Umständen bestrahlte oder chemisch vorbehandelte Wasser noch die Qualität eines Quellwassers, an das ich intuitiv sofort denke?
Der Japaner Masaru Emoto behauptet in mehrfach wiederholten Studien, dass Wasser Energie aufnimmt, Informationen speichert und sogar Gefühle spiegelt. Er spricht von Clustern, also Molekülkombinationen, die chaotisch durcheinander oder in geregelten Strukturen Verbindungen eingehen. Dies scheint durch Prägungen aus der Umgebung des Wassers zustande zu kommen. Emoto hat diese unterschiedlich geprägten Wasserarten eingefroren und Bilder der dann entstandenen Wasserkristalle angefertigt, die eine Qualitätsbeurteilung des Wassers zulassen. Wasser scheint ein eigenes Gedächtnis zu haben, feinstofflich und sensibel.
Ich möchte meinen Körper mit einem energiereichen wohl strukturierten Wasser versorgen. Bei dem, was ich mitunter so in mich hineinstopfe, bin ich ihm das schuldig. Das Wasser ermöglicht schließlich die Kommunikation meiner Körperzellen untereinander. Habe ich Möglichkeiten, mein meiner Meinung nach minderwertiges Leitungswasser aufzuwerten? Bei fünf Personen im Haushalt durchaus eine Überlegung wert.
Methoden – Maßnahmen - Möglichkeiten
Plocher, Grander, Edelsteine, Reiki, Gravuren, Kristallbilder, Engelbilder, Wirbler, effektive Mikroorganismen usw..
Fangen wir mit Plocher an. Bei Plocher geht man ebenfalls davon aus, dass Wasser Informationen speichert und sich auch erinnern kann: „Dr. Ivan Engler, Ärzteforschung Salzburg stellte dar, wie Wasser in seinen Clusterstrukturen Informationen speichern kann und dass das ‘Gedächtnis’ des Wassers die Kapazität von Großrechnern übersteigt. Ausgehend von den homöopathischen Wirkungsprinzipien erklärte er, dass es nicht nur darum gehe, Schadstoffe chemisch oder physikalisch zu eliminieren, sondern auch die Schadstoffinformation in den Wasserclustern zu löschen“, erfährt man auf der Internetseite von Plocher. Ohne komplizierte Montagen lässt sich ein Plocher-Kat an das Wasserrohr anbringen, welches mit Hilfe eines speziellen Aufbaus an das Wasser Schwingungsmuster überträgt, die das Wasser vitalisieren. Dadurch wird das "Erinnerungsvermögen" des Wassers angeregt, d.h. bestimmte Wassercluster werden aktiviert und in Resonanz gebracht. Diese Resonanz überträgt sich auf das ganze System. Schädliche Schwingungen können gelöscht werden.
Vor allem in Österreich sehr bekannt ist Johann Grander, sein Hauptanliegen ist es, vor allem das Trinkwasser wieder zu dem zu machen, was es einmal war: Die Urquelle allen Lebens. Dazu möchte er die ursprünglichen Ordnung und Stabilität der inneren Struktur des Wassers wiederherstellen. Die Original Grander Technologie ist eine Technologie der Informationsübertragung. Auch hier wird dem Wasser nichts zugesetzt und nichts entnommen. Die außergewöhnliche Erfahrung dabei ist, dass das belebte Wasser Fähigkeiten erlangt, die in der Natur nur mehr wenige Wässer aufweisen: Es wird dem Wasser eine besonders hohe Widerstandskraft nachgesagt, die es gegen äußere Einflüsse resistent macht. Um dies zu erreichen entwickelte Johann Grander Wasserbelebungsgeräte, die grundsätzlich nach zwei Arten unterschieden werden: Durchflussgeräte, die in die Wasserleitung eingebaut werden oder Eintauchgeräte, die direkt in das Wasser getaucht werden. Ich durfte schon einmal in einem öffentlichen Schwimmbad mit Grander-Technologie und ohne Chlor schwimmen, es war im Vergleich zu den reichlich gechlorten konventionellen Bädern eine Wohltat.
Einfach und trotzdem gut?
Das ist aber noch längst nicht alles. Es gibt und gab schon viele Menschen, die sich dem Thema Wasserenergetisierung gewidmet haben. So auch der 1885 geborene Österreicher Viktor Schauberger, der Thesen zum Wirbelverhalten des Wassers aufstellte. Er unterschied Wasserbewegungen in lebensaufbauende und zersetzende Bewegung. „Die lebensaufbauende Bewegung war für Schauberger in diesem Sinne eine der Natur entsprechenden Bewegung. Es musste eine Auftriebskraft geben, die als polares Gegenstück zur Schwerkraft, zur Gravitation, funktioniert: die Levitation. Schauberger erkannte, dass diese Kraft überall ist, im Wasser, in den Pflanzen, in den Tieren und Menschen. Es ist die Kraft, die dem Wasser ermöglicht zu steigen und die uns Menschen das Leben ermöglicht. Die lebensaufbauende Bewegung ist eine spiralförmige, schwingende, ziehende Bewegung, wohingegen die lebensabbauende, zersetzende Bewegung eine träge, geradlinige, drückende Bewegung ist. Die zersetzende Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil der Natur, wenn es darum geht, abgestorbene organische Substanzen wie z.B. Laub oder Tierkadaver aufzulösen und in den Naturkreislauf zurückzuführen. Viel wichtiger ist jedoch die heutzutage praktisch nicht erforschte aufbauende Levitationsenergie, die das Wachstum, die Bewegungsfreiheit, die Orientierung der Lebewesen und letztendlich auch den Geistesaufbau hervorbringt.“ (Quelle: Ronald Engert - Die Entdeckungen Viktor Schaubergers). Innerhalb eines Wasserwirblers strömt das Wasser von außen nach innen. Dadurch bildet sich ein Wasserwirbel, der “rechtsdrehend” das Gerät verlässt. Diese Geräte gibt es in unterschiedlichen Größen, zum Aufsetzen auf Flaschen oder als größere Behälter, durch die das Wasser durchlaufen kann.
Auch effektive Mikroorganismen bieten die Möglichkeit, einen Urzustand des Wassers wieder herzustellen, indem Fremdinformationen sozusagen getilgt werden. In kleine Keramik-Röhrchen – so genannte Pipes - sind hitzebeständige Mikro-Organismen eingearbeitet. „EM-Keramik stellt das Medium dar, mit dem die EM-Information, die in den Ton eingebrannt wurde, auf das Wasser übertragen wird. Man füllt das Wasser aus dem Wasserhahn am besten in einen Krug mit einigen EM-Keramik-Röhrchen und füllt ihn immer wieder auf. Die Röhrchen sind praktisch unbegrenzt haltbar und damit wieder verwendbar. Das Wasser wird zu bestem, reinem Trinkwasser. Das Chlor verflüchtigt sich, die vor allem durch Unreinheiten verursachten großen Molekülzusammenballungen des Wassers zerfallen, wodurch das Wasser schmiegsamer wird und für die körperwichtigen Substanzen zu einem besseren Transporteur. Die verunreinigenden Stoffe im Wasser werden durch die Antioxidantien gebunden und abgebaut“, finde ich als Information dazu auf der Seite www. em-effektive-mikroorganismen.de.
Gerne werden auch unterschiedliche Kristalle wie Aventurin, Amethyst oder Bergkristall genutzt, um das Trinkwasser energetisch aufzuladen. Dazu werden die Kristalle am besten in einer Schale nach draußen gelegt. Sie sollten einen Sonne-Mond-Rhythmus Lichtenergie auftanken dürfen. Diese Kristalle werden dann in eine Glaskaraffe gelegt und mit Wasser übergossen. Nach ca. ½ Stunde kann man sehen, wie sich an den Steinen kleine Bläschen lösen. Das Wasser reagiert mit den Mineralien! Den einzelnen Mineralien werden unterschiedliche Heil-Eigenschaften zugesprochen, die sich auf das Wasser übertragen können. Bei den Mineralsteinen sollte aber auf Qualität geachtet werden. Extrem runde, glänzende Mineralien können mit einer Art Silikonschicht versehen sein, um eine glänzendere Oberfläche zu bekommen. Eine natürliche Reaktion mit dem Wasser ist nicht möglich. Eine weitere Methode ist das Gravieren der Gläser mit Botschaften an das Wasser. Gerne werden Wörter wie Liebe, Frieden oder Danke in das Glas graviert. Auch untergelegte Bilder von Engeln, Emoto-Kristallen oder lieben Wörtern können Schwingungen übertragen. Auch mit Reiki-Energie (universaler Energie) kann Wasser aufgeladen werden.
Ob durch Reiki, Gravuren oder Edelsteinen allerdings Belastungen im Wasser von Anti-Baby-Pille, Herz-Kreislauf-Medikamenten oder womöglich Ritalin und Co. zu eliminieren sind, sei dahin gestellt. Schulwissenschaftlich ist es zumindest noch nicht zu beweisen.
Trotz aller Energetisierung würde ich mir wünschen, wir hätten noch die ursprünglichen sauberen Quellen, das saubere Grundwasser und bräuchten uns keine Gedanken machen, wie wir verloren gegangene Qualitäten wiederbringen können. Die Vermeidung von Schadstoffeinbringung durch Nitrate aus überdüngten Feldern, durch Medikamenten- und Chemikalienrückstände, durch sauren Regen und schwermetallbelasteter Luft muss an erster Stelle stehen!
Tipps:
Viktor Schauberger: Unsere Sinnlose Arbeit. J. Schauberger Verlag, Wien 2003, ISBN 3-902262-00-1 2002: Die Botschaft des Wassers, Koha Verlag, ISBN 3929512211
B.E. |



